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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Staffelleiter                   
Andreas Wölke

Rohrborner Weg 13
99610 Sömmerda

Telefon: 0163/ 26 11 673
E-Mail: drk.soemmerda[at]drk-sda[dot]de

 

Rettungshundestaffel

Der Eignungstest

Vor der Ausbildung zu einem Rettungshund wird ein Eignungstest durchgeführt. Dieser kann sowohl bei Junghunden als auch bei erwachsenen Hunden durchgeführt werden und soll darüber Aufschluss geben, ob der Hund für die Ausbildung geeignet ist.
Von einem Rettungshund wird ein selbstständiges als auch ein selbstsicheres Handeln erwartet. Außerdem sollte der Hund ein zuverlässiges entwickeltes Sozialverhalten gegenüber Menschen und anderen Hunden haben. Wenn ein Hund diese Kriterien nicht erfüllt und sehr unsicher, ängstlich oder aggressiv ist, ist er mit der Ausbildung zu einem Rettungshund überfordert.

Die Ausbildung eines Rettungshundes

Die ca. 3 Jahre andauernde Ausbildung zu einem Rettungshund, sollte möglichst mit einem jungen Hund begonnen werden. Da aufgrund der langen Ausbildung viel Zeit vergeht.
In der Ausbildung lernt der Hund seinen hoch entwickelten Geruchssinn so einzusetzen, dass er aus großer Entfernung den menschlichen Geruch wahrnimmt.
Durch lautes und anhaltendes Bellen wird die gefundene Person angezeigt. Erst lernt der Hund den Besitzer und bekannte Personen zu verbellen, später kommt eine Kombination Suchen-Bellen hinzu, bis der Rettungshund später über lange Strecken ausdauernd nach der vermissten, fremden Person sucht.
Der Hund lernt, dass während der Arbeit andere Tiere die ihn von der Suche ablenken würden tabu sind.

Wenn Sie Interesse haben bei der Hundestaffel mitzuarbeiten, dann melden Sie sich beim DRK Kreisverband Sömmerda e.V.

Die Flächensuche

Die DRK- Rettungshundestaffel führt die Flächensuche bei vermissten Personen in unwegsamen und unübersichtlichen Gelände durch. Hierbei durchstreift der Rettungshund das Gelände unangeleint und folgt nur seinem Geruchssinn. Die DRK- Rettungshunde tragen zur Kennzeichnung als Rettungskräfte eine Schabracke mit dem Zeichen des Roten Kreuzes. 
Die Überlegenheit der trainierten Hundenase zeigt sich vor allem in großer Entfernung und Dunkelheit. So kann der Rettungshund die vermisste Person wittern und anschließend durch das antrainierte Lautgeben seinem Hundeführer den Personenfund zeigen.

Rettungshundearbeit

Die Verwendung von Rettungshunden spielte in den beiden Weltkriegen vornehmlich in Sanitätseinheiten noch eine Rolle und wurde seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland außer bei der Bergwacht im Deutschen Roten Kreuz nur von einigen Individualisten und Spezialisten betrieben. 
Das beharrliche Bemühen dieser Individualisten, die ihre gut ausgebildeten Suchhunde in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einbringen wollten, wurde schließlich belohnt.
Der Rettungshundeführer ist als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Er nimmt am Dienst in seiner DRK-Bereitschaft wie alle anderen teil, wobei zu berücksichtigen ist, dass Rettungshundeführer ein zeitaufwendiges Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit Ihrem Rettungshund durchzuführen haben und ihnen daher die Möglichkeit hierzu anstatt anderer Dienste weitestgehend eingeräumt werden muss. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet.  Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen.  Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes z. B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z. B. verwirrte Menschen) in der Fläche (Wald usw.) stellt eine eindeutige Indikation zur Alarmierung der Rettungshundeteams dar und ist ein häufiger Einsatzanlass.

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